Unsere Klassenfahrt vom 24. – 26.10.2022

Bericht mit Unterstützung von Minela, Lina, Mario, Emirhan, Marcela, Paulina, Sedanur und Zeinap aus der Klasse BvB 5

Um 8:00 Uhr trafen wir uns alle am Hanauer Hauptbahnhof. Nach einer kurzen Begrüßung machten wir uns in zwei Gruppen auf den Weg nach Kassel. Dort angekommen und gestärkt durch einen Mittagssnack bezogen wir unsere Zimmer. Um 15:00 Uhr trafen wir uns alle zu einem sozialpädagogischen Programm, bei dem wir uns mit Rollen- und teambildenden Spielen mit den Bildungsbegleitern und der Sozialpädagogin besser kennengelernt haben.

Um 18:30 Uhr gab es ein warmes Abendessen. Man konnte wählen zwischen Asiatischem Curryhuhn, Reis, Sahne-Gnocchi und vegetarischen Spaghetti. Danach hatten wir alle Freizeit bis zur Nachtruhe um 22:00 Uhr.

Das geht ganz schön in die Beine: die berühmte Treppenkaskade der Wasserspiele wird von über 530 Stufen eingerahmt
Oben an der Spitze wacht der mächtige Herkules über das Geschehen

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück hinaus zum UNESCO-Welterbe Bergpark Wilhelmshöhe. Jede Gruppe hat einen Zettel bekommen mit Aufgaben und Fragen, die wir im Rahmen einer Rallye beantworten sollten. Nachdem wir angekommen waren, ging es gleich los. In kleine Gruppen aufgeteilt erkundeten wir den Park und schossen einige Bilder. Die Aussicht vom Herkules war wunderschön und alleine schon der Blick vom Gipfel über die gesamte Anlage hinweg hinunter auf das Schloss war die ganzen Mühen wert! Neben der Statue vom Herkules haben wir auch noch die Teufelsbrücke und andere kleine Bauwerke gesehen. Da es ganz viele Treppen gab, die man herunterlaufen musste, haben wir uns direkt auf den Weg gemacht. Dann widmeten wir uns der Beantwortung der Fragen auf unseren Zetteln. Der Weg führte uns etwa eine Stunde durch ein Waldstück weiter zum Schloss Wilhelmshöhe, dem Endpunkt der Rallye, an dem wir uns um 12:00 Uhr treffen sollten. Als alle anderen auch am Schloss angekommen waren, gab es noch ein Gruppenfoto. Für den Nachmittag dann durften wir uns unser eigenes Programm erstellen.

Viele von uns sind auf direktem Weg ins Zentrum gefahren, um die Stadt zu erkunden, Shoppen zu gehen oder den Nachmittag anderweitig zu verbringen; manche machten aber auch vorab einen Stopp in der Jugendherberge, um sich zu erholen oder frisch zu machen. Ein Teil von uns zog es vor, auf eigenen Faust in der Stadt zum Essen zu bleiben, die anderen waren pünktlich zum Abendessen wieder in der Jugendherberge zurück. Es gab Currywursteintopf mit Pommes oder Schupfnudeln mit Gemüse, für diejenigen, die kein Fleisch essen wollten. Den Abend hatten wir wieder zur freien Verfügung, um 22:00 Uhr mussten wir dann alle auf unseren Zimmern sein. Nach der Kontrolle durch die Lehrer und unserer Unterschrift auf der Anwesenheitsliste klang der Abend langsam aus, bis alle im Bett waren und es ruhig wurde.

Märchenhaft mit historischem Flair: der kleine Jussowtempel am Fontänenteich, am Ende der Peneuskaskaden

Am nächsten Morgen hieß es schon Abschied nehmen und egal, wie gut wir geschlafen hatten, wir mussten um 8:30 Uhr alle mit gepackten Taschen, Jacken und ordentlich gekleidet im Seminarraum erscheinen.

Zwei unserer Betreuer pfiffen nach der Zimmer-Endkontrolle einige Teilnehmer noch einmal zurück in ihre Zimmer zum „Nacharbeiten“, weil sie diese nicht ordnungsgemäß hinterlassen oder etwas darin vergessen hatten.

Das Beste kam zum Schluss: eine Prämierung, bei der besonders gutes Verhalten während der Klassenfahrt mit einem kleinen Preis belohnt wurde. Danach ging es zum Bahnhof. Dort stellten wir erleichtert fest, dass der Zug um 10:11 Uhr nicht ausfiel und wir pünktlich gegen 14:00 Uhr in Hanau ankommen würden. 

Die Teufelsbrücke, hier fließt das Wasser unterhalb der Überführung in den 10 Meter tiefer gelegenen Höllenteich

Unser Fazit: Kassel ist eine Reise wert, besonders in unseren kleinen Gruppen hat es Spaß gemacht, die Stadt zu entdecken. Der Bergpark ist einzigartig, und sicherlich wird der eine oder andere den Park noch einmal besuchen, wenn die große Touristenattraktion, die Wasserspiele, „in Betrieb“ sind. Schön war es auch, dass alle Klassen einmal zusammenkamen und man so neue Kontakte finden und Freundschaften bilden konnte.